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Katze anschaffen - das solltest du bei der Auswahl deines Kittens beachten!

Eine Katze anschaffen - ein großer und sehr aufregender Schritt. Wie findet man nun das perfekte Katzenkind? Was sollte man bei der Auswahl beachten? Darauf wollen wir heute und im nächsten Blog-Beitrag etwas näher eingehen.

Katzen sind oft etwas eigen. Das bleiben sie auch ein Leben lang. Neben den grundsätzlichen und einigen rassetypischen Eigenheiten, hat natürlich auch jede Katze ihren ganz eigenen Charakter. Auch bei Katzenwelpen gibt es diesen schon, daher haben wir heute ein paar Tipps für euch, was ihr beachten könnt, wenn ihr den neuen Mitbewohner aussucht.

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Von Geburt an schüchtern?

Katzen bekommen viel vererbt - dies betrifft neben dem äußeren Erscheinungsbild auch den Charakter. Grundlegende Eigenschaften werden auch bei Katzenkindern schon im Mutterleib festgelegt, weshalb es immer sinnvoll ist, sich bei Anschaffung eines Welpen vorher die Eltern anzuschauen, wenn das möglich ist.

Mit neugierigen, menschenbezogenen Eltern, die ansonsten sehr ausgeglichen, werden dem Nachwuchs schon gute Voraussetzungen mit auf dem Weg gegeben werden.

Der zweite entscheidende Punkt ist natürlich dann die Sozialisation und Erziehung. Wie bei Menschenkindern auch beginnt diese Phase schon im Mutterleib. Hat die Mutterkatze engen Kontakt zum Menschen, werden auch für die Katzenkinder schon Grundlagen geschaffen, sich dann ebenfalls gut in eine Familie einzufügen. Gut sichtbar ist das bei Streuner- oder Bauernhofkatzen, denen der Kontakt zu Menschen fehlt. Hier sind auch die Jungtiere im Normalfall recht scheu und weniger menschenbezogen, sondern eher wild. Eine Katze, der als Jungkatze der Kontakt zum Menschen gefehlt hat, kann Probleme mit sich bringen, wenn sie eng in die Familie integriert werden soll.

Wichtig ist hierbei vor allem die Phase in den ersten beiden Monaten. In dieser Zeit bekommen die Katzenkinder die wichtigsten Prägungen mit auf den Weg. Intensiver Kontakt zu vielen verschiedenen Menschen, Einflüssen und vor allem auch Artgenossen wirkt sich daher positiv aus. Handaufzuchten, denen der Kontakt zu Artgenossen fehlt, können sich daher ebenfalls zu kleinen Problemfällen entwickeln.

Zurückhaltende Grand Dame oder spielfreudiger Schmusetiger?

Hat man eine Horde Katzenkinder vor sich, aus der man sich eins oder mehrere aussuchen muss, ist das alles andere als einfach. Je nachdem, was man sich für eine Katze wünscht, kann man jedoch auch da schon den Charakter erkennen und entsprechend auswählen.

Grundsätzlich ist es immer als positiv zu bewerten, wenn die Katzenkinder sehr intensiv mit Mutter und Geschwistern agieren und auch beim Menschen den Kontakt suchen und sich ohne weiteres streicheln lassen. Sucht man eher einen ruhigeren Mitbewohner, kann man sich natürlich auch für einen der etwas zurückhaltenderen Welpen entscheiden.

Kleiner Test beim Züchter! Hebe das Katzen-Baby vorsichtig an der Nackenfalte hoch (so wie es auch von der Mama getragen wird). Bleibt es dabei ganz ruhig und zappelt nicht, hat man es mit einem sehr kooperativen Kätzchen zu tun, das von der Mama schon gute Selbstkontrolle gelernt hat. Sträubt es sich und versucht sich aus deinen Händen zu winden, könnte es zu Hause auch schwieriger werden, diesen kleinen Wildfang zu bändigen.

Ein Garant für eine Katze, die völlig unkompliziert ist und den Charakter hat, den man sich vorher ausgemalt hat, ist das natürlich nicht. So wie sich anfangs sehr soziale Katzen zu Einzelgängern entwickeln können, kann auch die Handaufzucht super mit Artgenossen klarkommen.

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