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Kann man eine Katze trainieren? 12 tolle Tipps! 

Geschrieben von FELIWAY, pveröffentlich am 17 Januar 2022

Katzen lernen ständig aus den Erfahrungen und Abenteuern, die sie jeden Tag machen. Mit dem richtigen Training kannst du dafür sorgen, dass deine Katze sich die guten Angewohnheiten beibehält. 

Warum sollte man eine Katze trainieren? 

Die Vorfahren der Katzen lebten in freier Wildbahn und sind daher von Natur aus unabhängige Wesen. Jahrhunderte später erwarten wir von ihnen, dass sie mit uns Zuhause leben und mit Situationen zurechtkommen, die für sie nicht instinktiv natürlich sind, wie zum Beispiel das Zusammenleben mit anderen Tieren und Haustieren, begrenzte Territorien und die Pflege durch den Menschen. 

Aber Katzen sind anpassungsfähige Geschöpfe, schließlich haben sie im Laufe der Jahre gelernt, sich dem Menschen gegenüber freundlich zu verhalten. Es gibt also keinen Grund, warum die Beziehung zwischen Mensch und Katze nicht mit ein wenig Zeit und Geduld in der Wohnung weiterentwickelt werden kann. 

Katze trainieren: Auf Zuruf kommen

Das Training einer Katze kann für alltägliche Aktivitäten nützlich sein, wie zum Beispiel: 

  • Zu dir kommen, wenn du ihren Namen rufst. Das ist hilfreich, wenn du deine Katze aus einer gefährlichen Situation herausholen möchtest oder sie über Nacht ins Haus kommen soll. 
  • Zur regelmäßigen Fell- und Krallenpflege 
  • Wenn sie in ihre Transportbox gehen soll 
  • Wenn ihr auf dem Weg zum Tierarzt seid und zum Beispiel Auto fahrt 
  • Im Zusammenspiel mit Hausgästen 

Außerdem kann das Training an sich für euch beide eine tolle Gelegenheit sein, um Zeit miteinander zu verbringen und eure Beziehung zu stärken. 

Wie trainiert man eine Katze? 12 Top-Tipps 

Es ist wichtig, daran zu denken, dass es Zeit braucht, um Ergebnisse zu erzielen. Positives Belohnungstraining ist der beste Weg, um beim Training deiner Katze erfolgreich zu sein.  

Hier sind einige Tipps, die dir helfen werden: 

  1. Bevor sich dein Kitten in seinem neuen Zuhause einlebt, hat es sich hoffentlich schon daran gewöhnt, von verschiedenen Menschen sanft in die Hände genommen zu werden. Macht damit weiter, wenn es sein Leben bei dir beginnt. Nimm Kitten anfangs immer nur ein paar Minuten in die Hände, bis sie sich wohlfühlen und nicht mehr versuchen zu entkommen. 
  2. Trainiere deine Katzen oder Kitten nur, wenn sie ruhig und entspannt sind.  Versuche niemals, sie zu zwingen, mit dir zu interagieren, da das eure Bindung schädigen könnte. Ein FELIWAY Optimum Verdampfer kann deinen Stubentiger unterstützen und ihm helfen, während des Trainings ruhig zu bleiben. Schließe es in dem Raum an, in dem ihr am meisten trainieren werdet, um Anzeichen von Stress zu vermeiden.
  3. Überlege dir, was du deiner Katze beibringen möchtest: zum Beispiel in die Transportbox steigen, wenn sie dazu aufgefordert wird, oder sich von dir die Krallen schneiden zu lassen. Teile die Handlung in kleine Schritte auf und trainiert einen Schritt nach dem anderen: Katze trainieren - So geht's!
    1. Lasse die Transportbox zunächst an einem ruhigen Ort stehen, zum Beispiel in der Nähe des Bettes deiner Katze und lasse die Tür offen. Lege vielleicht sogar ihre Lieblingsdecke hinein. Neugier wird schon dafür sorgen, dass dein Vierbeiner die Box erkundet. 
    2. Im nächsten Schritt möchtest du dafür sorgen, dass deine Katze die Box auch betritt. Dazu legst du am besten ein Spielzeug hinein, um sie anzulocken. 
    3. Wenn sie sich beim Rein- und Rausgehen wohlfühlt, kannst du die Tür für ein paar Augenblicke schließen und sich langsam an den letzten Akt herantasten: Die Transportbox anheben und sie in ein anderes Zimmer tragen. 
    4. Belohne deinen Fellknäuel bei jedem Schritt und immer, wenn er Fortschritte gemacht hat. Das sollte immer sofort geschehen – Wenn die Belohnung zu spät kommt, assoziiert deine Katze sie nicht mit dem Training. 
  4. Wenn du eine ältere Katze trainierst, denke daran, jeden Schritt langsam zu machen, bis sie verstanden hat, was du von ihr verlangst. Ältere Katzen können schneller ermüden, sowohl geistig als auch körperlich. Daher solltet ihr eure Trainingseinheiten entsprechend anpassen. 
  5. Achte auf Anzeichen, die darauf hindeuten, dass dein Haustier das Interesse verliert: Zum Beispiel, wenn es den Kopf wegdreht, sich putzt oder sogar herumspringt und sich nicht auf dich konzentriert. Wenn das der Fall ist, brich das Training ab und versuche es ein anderes Mal. FELIWAY Optimum jetzt kaufen
  6. Sei bei der Belohnung konsequent und sage immer etwas wie “gut gemacht!” oder “feines Kätzchen!”. Sie wird dann diesen Satz mit einer Belohnung in Verbindung bringen und die Handlung ausführen, die du ihr beibringen willst. Achte auch darauf, beim Training die gleichen Ausdrücke zu verwenden, um Verwirrung zu vermeiden. 
  7. Versuche, eine Belohnung zu finden, die deine Katze wirklich mag – das kann ihr Lieblingsleckerli sein, ein kleines Stück Hühnchen oder ihr Lieblingsspiel. Wähle mehrere Möglichkeiten aus und wechsle diese immer wieder ab, um das Interesse deiner Katze aufrechtzuerhalten. Wenn deine Katze manche Leckerlis nur bekommt, wenn ihr miteinander trainiert, erhöht sich der Wert dieser Belohnung und gleichzeitig steigert sich das Interesse an den Trainingseinheiten. Katze trainieren: Spaß nicht vergessen
  8. Gib häufige Belohnungen zu Beginn des Trainings und mit zunehmendem Fortschritt etwas seltener. Achte darauf, dass die Belohnungen klein bleiben, denn du willst deine Katzen nicht überfüttern um ihre Gesundheit nicht zu riskieren. 
  9. Bewahre die Belohnung während des Trainings außerhalb der Sichtweite deines Stubentigers. Wenn er die Belohnung entdeckt hat, fällt es ihm schwerer, sich auf das Training zu konzentrieren und er könnte versuchen, das Leckerli zu schnappen. 
  10. Versuche niemals, deine Katze zum Training zu zwingen und höre auf, wenn sie Zeichen von Unruhe zeigt. Auch wenn sie Zeichen von Desinteresse zeigt, ist jetzt nicht der geeignete Zeitpunkt für Training. Versuche es ein anderes Mal, wenn sie entspannter und aufnahmefähiger scheint. 
  11. Bring deiner Katze immer nur eine Sache nach der anderen bei, damit sie nicht verwirrt wird. 
  12. Und das wichtigste: Bleib immer geduldig! Manche Dinge wird deine Katze nicht so schnell verstehen wie andere, besonders, wenn die Aufgabe viele Schritte beinhaltet. Aber wenn du sie belohnst und ihr Zeit lässt, wirst du schnell Verbesserung sehen. Auch kleine Etappen sind Erfolge! 

Katze trainieren: immer geduldig bleiben

Wann kann man eine Katze am besten trainieren? 

Das Training ist am effektivsten, wenn dein Vierbeiner entspannt und ruhig ist. Du solltest mit dem Training warten, wenn die Katze gerade gegessen hat oder müde ist – Wenn sie einen gefüllten Bauch hat oder eigentlich lieber ein Nickerchen machen würde, ist ihr Interesse an Leckerlis sowieso nicht besonders groß. 

Halte die Trainingseinheiten kurz. 10 bis 15 Minuten sind ausreichend. Sonst könnte dein Haustier sich langweilen oder das Interesse verlieren. 

Wähle einen Ort, an dem es keine anderen Ablenkungen gibt, z.B. Menschen, die kommen und gehen. Merke oder notiere dir am besten den Ort und die Tageszeit, in der ihr eine gute Trainingseinheit hattet. So könnt ihr sie beim nächsten Mal wiederholen. 

So kannst du dir auch merken, welche Orte oder Tageszeiten deiner Katze weniger gut passen. 

Also, was möchtest du als erstes mit deinen Katzen ausprobieren? Zeig uns Bilder und Markiere uns auf Facebook! Lass uns wissen, wie euer Training läuft. Wir freuen uns auf deine Geschichten! 

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