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Katzen und Babys - 9 Tipps, wie du deine Katze an dein Baby gewöhnst

Wir wissen, dass Katzen und Babys sehr gut miteinander auskommen können. Trotzdem kann es passieren, dass deine Katze von diesem Neuankömmling gestresst ist. Vor allem dann, wenn sie nicht auf diese Veränderung vorbereitet wurde.

Vergiss bitte nicht, dass dein Stubentiger bisher immer im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand. Deine Katze auf die Ankunft deines Babys vorzubereiten ist genauso wichtig, wie sie die auf die Adoption einer weiteren Katze vorzubereiten.

Wie deine Katze auf den Neuankömmling reagiert, hängt stark von ihrem Alter, Temperament, Genetik und ihrer Erfahrung mit Kindern und Babys ab. Daher ist es empfehlenswert, all dies zu berücksichtigen und sich entsprechend vorzubereiten.

Mit unseren 9 Tipps hilfst du deiner Katze, sich an dein Baby zu gewöhnen:

1. Plane voraus - bevor das Baby kommt!

Sobald ihr wisst, dass ihr ein Kind erwartet, solltet ihr mit den Vorbereitungen beginnen. Natürlich bereitet ihr euch intensiv auf euer Baby vor – aber auch eure Katze muss auf den Neuankömmling vorbereitet werden! Denn mit der Geburt des Kindes wird die Katze mit neuen Möbeln, Spielzeugen, Geräuschen und Gerüchen konfrontiert, die sie verwirren können. Wir wissen ja alle sehr gut, dass Katzen keine Veränderungen mögen… Je früher ihr also beginnt, kleine Veränderungen umzusetzen, desto mehr Zeit wird euer Vierbeiner haben, sich daran zu gewöhnen.

2. Sei während der Schwangerschaft vorsichtig mit Katzenstreu!

Es ist völlig in Ordnung, in der Nähe von Katzen zu sein, wenn du schwanger bist. Schwangere Frauen sollten jedoch versuchen, das Katzenstreu nach Möglichkeit von einer anderen Person austauschen zu lassen und den Kontakt damit zu vermeiden – denn hier besteht Ansteckungsgefahr mit Parasiten, die zwar nicht für die Mutter, aber für das Kind gefährlich werden können.

Den Kontakt mit der Katze selbst musst du natürlich nicht vermeiden. Katzen sind saubere Tiere und ein Übertragungsrisiko mit Parasiten ist fast ausgeschlossen. Sollte deine Katze während deiner Schwangerschaft krank werden, lasse sie schnellstmöglich vom Tierarzt behandeln (das solltest du natürlich nicht nur während der Schwangerschaft tun, sondern immer!).

3. Gewöhne deine Katze an Baby-Geräusche

Neue Geräusche im Haus könnten deine Katze verunsichern. Bereite sie daher allmählich auf den Neuankömmling vor, indem du Aufnahmen von einem weinenden oder glucksenden Baby abspielst. Führe die Geräusche zunächst langsam und leise ein und erhöhe die Lautstärke immer erst dann, wenn deine Katze sich daran gewöhnt hat.

4. Babydüfte und Gegenstände

Wir sprechen noch nicht von vollen Windeln, aber da der primäre Sinn einer Katze ihr Geruchssinn ist, versuche ein wenig von den Babyprodukten - Seifen, Shampoo, Babylotionen usw. – auf deiner Haut anzuwenden. So riecht deine Katze deinen vertrauten Geruch, aber kann sich auch schon an den Geruch des Babys gewöhnen.

Katzen mögen vertraute Gegenstände um sich herum. Versuche deswegen, nach und nach neue Gegenstände wie Kinderbetten, Hochstühle und Kinderwagen einzuführen. Gib deiner Katze Zeit, sich nach und nach an diese Dinge zu gewöhnen, damit sie nicht verwirrt und verunsichert wird. Wenn du lange vor der Ankunft des Babys damit beginnst, wird deine Katze die neuen Gegenstände in der Wohnung erkundet und akzeptiert haben.

5. Sorge dafür, dass deine Katze glücklich und gesund ist

Es ist immer ratsam, deine Katze regelmäßig vom Tierarzt untersuchen zu lassen, aber es ist besonders wichtig, wenn du ein Baby erwartest.

Achte darauf, dass sie frei von Flöhen und Würmern ist, und auch wenn du glaubst, dass sie unter dem Wetter leidet oder Schmerzen hat, solltest du sie untersuchen lassen. Wenn sie anfängt, im Haus zu markieren oder zu pinkeln, könnte das ein Zeichen dafür sein, dass sie über all die Veränderungen in ihrem Zuhause besorgt ist und sich unwohl fühlt.

Behalte die gleiche Routine beim Füttern und Spielen mit deinem Stubentiger vor und nach der Ankunft des Babys bei. Wenn du Änderungen in der Routine vornehmen musst - zum Beispiel willst du vielleicht ihre Futter- und Wasserschüsseln auf die Anrichte statt auf den Boden stellen -, stelle dann sicher, dass diese vor der Ankunft des Neugeborenen eingeführt werden.

Schwangere Frau mit Katze

6. Erste Annäherungen

Obwohl es sehr aufregend sein wird, wenn du mit deinem Baby nach Hause kommst, kann es auch eine sehr stressige Zeit sein, und der größte Teil deiner Aufmerksamkeit wird natürlich auf das Baby gerichtet sein. Versuche jedoch auch, etwas Zeit mit deiner Katze zu verbringen. Nimm dir immer wieder etwas Zeit, um mit dem Vierbeiner allein zu sein, um ihm zu versichern, dass du ihn immer noch liebst und dass er immer noch eine Priorität ist!

Vielleicht stellst du fest, dass deine Katze während des ganzen Trubels und der Aufregung verschwindet. Sobald sich die Dinge beruhigt haben, wird sie aus ihrem Versteck kommen und anfangen, den Neuankömmling zu „erforschen“.

Lasse deine Katze das Baby unter deiner Aufsicht untersuchen - auf diese Weise wird sie sich allmählich daran gewöhnen. Lasse das Baby jedoch nie unbeaufsichtigt, wenn sich die Katze im selben Raum befindet.

7. Ein ruhiger Rückzugsort

In den ersten Wochen wird vermutlich jeder dein Baby sehen wollen. Wenn deine Katze gesellig ist, macht ihr der Besuch vielleicht nichts aus. Manche Katzen können viele Besucher allerdings auch überfordern und verunsichern.

Um dies zu vermeiden, stelle sicher, dass sie einen Rückzugsort hat. Eine ruhige Ecke abseits der Menschenmassen oder vielleicht einen separaten Raum, in den sie sich zurückziehen kann, bis wieder Ruhe in den Haushalt einkehrt. Vergewissere dich, dass es Leckereien gibt und die Wasserschüssel in der Nähe steht. Bei längerem Besuch sollten auch das Katzenklo sowie Spielzeug und ein Kratzbaum zur Verfügung stehen, damit sie beschäftigt ist.

8. Baby- und Katzenspielzeug getrennt halten

Baby- und Katzenspielzeug sind sich verblüffend ähnlich! Sie sind weich und kuschelig, und sie quietschen und klappern, sodass es keine Überraschung ist, dass Katzen häufig mit dem Baby-Spielzeug spielen. Aber auch für Babys sind die flauschigen, quietschenden Katzenspielsachen sehr verlockend. Spielsachen deswegen immer außer Reichweite aufbewahren und nur bei Bedarf rausholen.

9. Hygiene-Routine

Wickel verschmutzte und nasse Windeln sofort ein und entsorge sie, damit sie keine Gerüche hinterlassen. Katzen können sich durch den starken Geruch gestresst fühlen und versuchen, ihr Revier zu markieren, indem sie in diesem Bereich mit Harn markieren – das wollen wir natürlich vermeiden!

Nach den Kuscheleinheiten mit dem Stubentiger am besten die Hände mit einer antibakteriellen Seife waschen, bevor das Baby wieder angefasst wird.

Mit diesen Tipps wird sich deine Katze schnell an dein Baby gewöhnen. Unterstützend kannst du den FELIWAY CLASSIC Verdampfer verwenden, um deiner Katze ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln.

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