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Typisch Katze?! - Warum mögen Katzen kein Wasser?

Geschrieben von FELIWAY, pveröffentlich am 7 Mai 2021

Deine Katze ist ziemlich wasserscheu? Was die Steppe damit zu tun hat und die Schnurrhaare deiner Katze, verraten wir dir in diesem Blogartikel. 

Dass Katzen das Wasser nicht besonders mögen, ist kein Vorurteil, sondern ein normales Verhalten für sie. Schon ein altes chinesisches Sprichwort sagt, dass "alle Katzen Fische lieben, sie aber Angst haben, sich ihre Pfoten nass zu machen". Aber warum ist das so?

Wenn wir uns die Geschichte unserer Stubentiger und den entfernten Vorfahren der Hauskatzen ansehen, lebten sie damals in großen Savannengebieten mit weniger Wasserflächen. Das bedeutet, dass sich die Katzen daran gewöhnt haben, vom Rand der Wasserlöcher zu trinken und nur ganz selten ihren ganzen Körper ins Wasser tauchen mussten.

Es gibt also einen angeborenen Instinkt bei unseren Hauskatzen, große Wasserpfützen zu meiden. Im Gegensatz zu z.B. Hunden, die gerne durch Schlammpfützen springen und lieben ins Wasser zu gehen (natürlich gibt es auch hier Ausnahmen).

Mögen Katzen Jede Art von Wasser nicht?

Katze trinkt vom WasserhahnTrinkwasser

Natürlich mag deine Katze Trinkwasser - aber evtl. nicht in jeder Form!

Wenn dein Stubentiger ein wenig wählerisch ist, was seine Trinkgewohnheiten angeht, könnte es daran liegen, dass viele Kätzchen am liebsten Wasser aus einem laufenden Wasserhahn oder einer sich bewegenden Wasserquelle schlürfen, ganz ähnlich wie ihre Vorfahren, die eine Quelle mit sauberem und fließendem Wasser am Ufer eines Flusses suchten.

Der erstaunliche Geruchssinn unserer Hauskatzen ist uns bekannt. Im Gegensatz zu den Menschen können Katzen tatsächlich alles im Wasser riechen, daher wirst du feststellen, dass sie kein unsauberes Wasser mögen, selbst geringe Mengen an Chemikalien können sie aus dem Wasser erschnuppern.

Manchmal ist auch der Standort maßgeblich dafür, dass deine Mieze ihr Wasser nicht mag. Katzen mögen es nicht, ihr Wasser in der Nähe ihres Futternapfes zu haben, sondern ziehen es vor, an einem anderen Ort zu trinken. Häufig nimmt das Wasser sehr schnell den Geruch von Futter an und das mögen sie einfach nicht.

Katzen haben sehr empfindliche Schnurrhaare, die sie wie ein Radar benutzen, um Gefahren in ihrer Umgebung zu erkennen. Wenn deine Katze ihr Wasser aus einer kleinen Schale mit hohen Seiten trinkt, berühren ihre Schnurrhaare den Rand der Schale und ihre Sinne werden sofort alarmiert. Deshalb kann es sein, dass deine Mieze auf den Rand des Waschbeckens springt und sich an dem Wasser bedient, dass aus dem Wasserhahn tropft!

Um sicherzustellen, dass deine Katze ausreichend sauberes Wasser zum Trinken hat, versuch am besten einen kleinen Behälter mit Wasser bereitzustellen (kleiner als der Kopf deiner Katze), damit sie nur ihre Zunge eintauchen muss, ohne dass ihre Schnurrhaare den Rand berühren. Alternativ kann auch ein sehr breiter Wassernapf verwendet werden.

Eine durchschnittliche Katze (mit einem Gewicht von 4-5 kg) benötigt etwa 200-250 ml Wasser pro Tag (50 ml pro kg/Körpergewicht, pro Tag!). Stell sicher, dass dein Stubentiger jederzeit Zugang zu frischem Wasser hat. Nassfutter hat einen größeren Wassergehalt (bis zu 80 %) als Trockenfutter (bis zu 10 %), sodass deine Katze leichter mit genügend Flüssigkeit versorgt wird. Zusätzliche Trinkgelegenheiten - am besten so, wie sie deine Katze am liebsten mag, müssen natürlich immer sein.

Achte immer darauf, dass deine Katze optimale Trinkbedingungen vorfindet. Besonders ältere Katzen neigen zum Austrocknen.

Wenn du bemerkst, dass sich die Trinkgewohnheiten deiner Katze verändert haben (vermehrt oder vermindert), kontaktiere bitte zeitnah einen Tierarzt, da ein medizinisches Problem vorliegen könnte. Wenn deine Katze sogar ganz aufhört zu trinken, lass sie sofort von einem Tierarzt untersuchen, da dies sehr gefährlich sein kann.

Katze spielt mit dem Wasser und einer Spielzeugente

Badewasser

Die meisten Katzen finden es stressig, gebadet zu werden! Und normalerweise sind sie sehr gut darin, sich selbst zu putzen, ohne dass sie gebadet werden müssen. Dennoch müssen Katzen manchmal gewaschen werden, z.B. wenn sie eine Substanz auf ihr Fell bekommen haben, die sie nicht abschlecken sollten oder wenn sie eine Hauterkrankung haben.

Wenn du deine Katze baden musst, denk daran, dass sie es nicht mag, wenn sie am ganzen Körper nass wird. Wenn es draußen regnet, wird dein Stubentiger wahrscheinlich ins Haus kommen oder einen Unterschlupf suchen, um nicht nass zu werden. Woran liegt das? Das Fell ist nicht wasserdicht und die Nässe bleibt am Körper kleben und dadurch kühlen sie schneller aus und fühlen sich unwohl. Instinktiv wissen Katzen noch heute, dass das nasse Fell (das zusätzliche Gewicht) die Flucht vor anderen Raubtieren erschwert. Verständlich, dass sie dann keine Badefans sind, oder?

Wenn du der Meinung bist, dass deine Katze Hilfe bei der Reinigung braucht, versuch es mal mit einer weichen Bürste oder feuchten Lappen, um hartnäckige Flecken im Fell zu entfernen, anstatt sie komplett zu baden.

Insbesondere ältere Katzen können von ihren Elterneltern weitere Hilfe bei der Pflege benötigen, insbesondere wenn sie Arthritis (entzündete Gelenke) haben, übergewichtig oder einfach nicht mehr so agil sind. 

Bade-Notfalltipps für Katzeneltern

Es ist sinnvoll deine Katze an Tageszeiten zu baden, wo sie entspannt ist. Oft ist das der Zeitpunkt nach genügend Aktivität (z.B. nächtliche Ausflug) oder dem Spielen Zuhause.

Vermeide deine Katze ganz in eine Wanne mit Wasser zu tauchen, dafür kannst du aber eine Schüssel mit warmen Wasser bereithalten und deine Katze sanft mit einem weichen Schwamm und Katzenshampoo waschen. Danach nimm am besten ein weiches Handtuch und trockne deinen Stubentiger schnell und gründlich ab.

Miezen hassen Wasser im Gesicht, versuche das komplett auszusparen! Wenn du mit deiner Katze während der Reinigung sprichst, kann es beruhigend auf sie wirken. Ein oder zwei Leckereien als Ablenkung können euch beim Waschen auch helfen!

Wärme, Wärme, Wärme!

Sorge dafür, dass sich deine Katze zum Waschen in einem schön warmen Raum befindet (wenn es für dich zu warm ist, ist es für deine Katze gerade richtig). Vermeide auf jeden Fall einen Föhn - der Lärm, die Hitze und der Luftstrom kann sehr beängstigend auf deine Katze wirken!

Katze ist am schwimmen

Manche Katzen mögen Wasser!

Obwohl die meisten Katzen im Allgemeinen kein Wasser mögen, gibt es einige Katzenrassen die darauf stehen:

  • Die Türkische Van Katze ist bekannt als die “schwimmende Katze”. Es handelt sich um eine große, elegante weiße Katze mit kastanienbraunen Kopf- und Schwanzabzeichen, die von Natur aus Wasser-liebend ist und ihren Namen vom Van-See im Südosten der Türkei hat.
  • Die Türkische Angora Katze ist ein Cousin der türkischen Van Katze und kann auch sehr gut schwimmen.
  • Wenn du eine Bengal-Katze zu Hause hast, dann weißt du ja, wie aktiv und intelligent diese Rasse ist. Sie sind gut im Erlernen von Tricks und stellen sich gerne zu ihren Eltern in die Dusche.
  • Maine Coons haben ein schweres, wasserabweisendes Fell, das sich hervorragend zum Spielen im Wasser eignet.
  • Die Abessinier ist eine häufig domestizierte Katzenrasse, die wie ein kleiner Puma aussieht und Wasser liebt.
  • Die Norwegische Waldkatze hat ein wasserabweisendes Deckhaar und eine dichte Unterwolle und überlebt auch die rauen Bedingungen im kalten Skandinavien.

Was bevorzugt dein süßer Stubentiger? Ist deine Katze ein Wasserliebhaber oder mag sie es ganz und gar nicht nass zu werden?

Deine Katze mag kein Wasser und wird in der Nähe davon schnell gestresst? Mit FELIWAY Optimum kann dein süßer Stubentiger besser zu Hause entspannen und er hilft ihr, stressbedingtes Verhalten, wie Harnmarkieren, Kratzen oder Verstecken abzulegen und trägt dazu bei, dass sie glücklich bleibt!


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